Februar 2026

Von Geistern, Kräften und dem, was in uns wirkt
Haben Sie an Silvester schon einmal Wäsche aufgehängt? Mich interessiert das, weil mir eine Freundin erzählt hat, man solle das an diesem Tag lieber nicht tun. Da wären Geister unterwegs, die an der aufgehängten Wäsche hängen bleiben und sich dann bei uns einnisten würden.
Ich fragte meine Freundin, ob sie daran glaube. Sie meinte augenzwinkernd: „Nein, Quatsch, ich glaub‘ nicht an Geister. Trotzdem – an Silvester hänge ich lieber keine Wäsche auf. Sicher ist sicher …“
Meine Freundin ist mit dieser etwas ambivalenten Haltung nicht allein. Eine Umfrage in Deutschland von 2024 – also in einer Gesellschaft, die sich doch allgemein als modern, rational und aufgeklärt versteht – hat Erstaunliches ergeben: Demnach bekennen sich knapp 65 Prozent der befragten Frauen und 48 Prozent der Männer zu einem gewissen Aberglauben – sie glauben etwa an Kleeblätter, Glückstage usw.
Und immerhin 29 Prozent der Menschen hierzulande glauben laut einer anderen repräsentativen Umfrage an Geister und andere paranormale Phänomene in ihren Wohnungen, sechs Prozent gaben dabei sogar an, Erfahrungen damit gemacht zu haben.
Das hat mich auf die Idee gebracht, wieder über Geister zu schreiben – wie schon einmal im Januar 2023. Diesmal im Februar, in dem in diesem Jahr auch wieder Fastnacht ist – die einen ihrer Ursprünge in traditionellen Bräuchen und Ritualen hat, mit denen die Menschen früher die Natur aus dem Winterschlaf erwecken und die bösen Geister verjagen wollten.
Lassen Sie uns also über gute und böse Geister nachdenken, darüber, ob es sie gibt oder nicht, ob wir daran glauben dürfen oder nicht – und welchen Sinn es für uns moderne, aufgeklärte Menschen machen könnte, die Existenz von Geistern zumindest nicht von vornherein kategorisch auszuschließen.
Ein Spalt im rationalen Alltag
Wenn ich über Geisterglauben nachdenke, fällt mir ein, dass wir zuweilen im wahrsten Sinne des Wortes über Geister stolpern können. Vielleicht kennen Sie das auch: Sie laufen irgendwo entlang, in Gedanken, schauen nicht so richtig auf den Weg, und plötzlich bleiben Sie mit dem Fuß an einem Stein hängen.
Nichts Dramatisches – nur ein kleiner Ruck, ein kurzer Schreck. Ein alter Aberglaube interpretiert ein solches Stolpern als Zeichen dafür, dass Sie einen Erdgeist gegen sich aufgebracht haben, und rät, noch einmal zurückzugehen und über den Stein bewusst hinweg zu steigen.
Ich nehme diesen Aberglauben nicht so richtig ernst – finde ihn aber irgendwie achtsam und liebenswert. Und ich bin in solchen Situationen auch schon die paar Schritte zurückgegangen und habe den Stein (und damit, wer weiß, vielleicht auch den erzürnten Erdgeist) verschont. Denn ich merke, dass dieser Gedanke etwas in mir öffnet. Etwas Spielerisches. Einen kleinen Spalt im rationalen Alltag.
Etwas befremdlicher ist da schon das mit der schwarzen Katze, die an einem Freitag, dem 13., auf keinen Fall unseren Weg kreuzen sollte. Ist das lächerlich? Irgendwie schon. Aber: Die Vorstellung sitzt tief in uns. Ein Bekannter erzählte mir, dass schwarze Katzen, die bereits im Mittelalter mit schwarzer Magie und Hexerei in Verbindung gebracht wurden, auch in der heutigen Zeit vielen Menschen als Unglücksbringer gelten.
Die meisten von uns würden, darauf angesprochen, wohl sagen: „Ich glaube doch nicht an so etwas!“ Und trotzdem ist Tatsache, dass viele schwarze Katzen in den Tierheimen überdurchschnittlich lang auf ein neues Zuhause warten. Eine Studie aus dem Jahr 2020 ergab, dass 74,6 Prozent der schwarzen Katzen dort nicht vermittelt werden, mehr als bei jeder anderen Farbe bzw. Art von Katze. Der Geisterglaube schafft hier unwiderlegbare Fakten.
Es geht mir hier gar nicht um die Frage, ob es die Geister, an die so viele von uns glauben, nun tatsächlich gibt oder nicht – ich will mir nicht anmaßen, das eindeutig zu beantworten. Aber vielleicht ist genau das ein guter Ausgangspunkt für unsere Beschäftigung mit dem Thema Geister: nicht sofort entscheiden zu wollen, sondern erst einmal neugierig auf das zu schauen, was auf Menschen geisterhaft wirkt.
Kräfte wirken
Als Psychologin habe ich sehr viel mit Menschen zu tun, die an Geister glauben – und deren Erfahrungen intensiv, beängstigend oder schwer erklärbar sind. Manche Menschen berichten, sie würden heimgesucht: von bösen Geistern, von fremden Wesen, im Extremfall vielleicht sogar auch vom Teufel, auf jeden Fall von etwas, das sie nicht einordnen können.
In psychiatrischen Kontexten wird dann oft schnell entschieden: Das ist eine Psychose. Geister gibt es nicht. Ich verstehe den Wunsch nach Klarheit, der dahinter steht. Wir wollen Menschen schützen, Orientierung geben, Leid lindern.
Und trotzdem bleibt bei mir ein Unbehagen – nicht gegenüber der Wissenschaft, sondern gegenüber diesem Pathologisieren, der Haltung, mit der solche Erfahrungen manchmal abgewertet werden. Denn unabhängig davon, wie wir etwas erklären: Es gibt Menschen, die erleben nun einmal Geister. Und diese Erlebnisse sind subjektiv real – sie wirken, prägen, beeinflussen, bewegen.
Somit lässt sich die Frage, ob es Geister gibt, wirklich am ehesten subjektiv beantworten. Vielleicht geht es also weniger darum, sofort zu entscheiden, was wahr ist, und mehr darum, zu verstehen, was erlebbar ist.
Ich möchte mich dabei auch gar nicht um das Wort Geister streiten. Das klingt nach Figuren mit Persönlichkeit, Absichten, Launen – fast so, als würden wir über unsichtbare Menschen reden. Mir ist das zu sehr vermenschlicht, deshalb spreche ich lieber von Kräften.
Denn Kräfte wirken, ohne dass wir sie vollständig verstehen müssen. Sie können innerlich sein – als Emotionen, Bilder, Erinnerungen oder archetypische Muster. Sie können zwischen Menschen wirken – als Stimmungen, Spannungen oder Resonanzen. Und für mich ist offensichtlich, dass es auch noch andere und größere Kräfte außerhalb unseres alltäglichen Menschseins gibt.
So habe ich zum Beispiel mal eine Dokumentation gesehen über Frauen in der Schweiz, die sich als moderne Hexen identifizieren und mit Hexerei, Magie und Spiritualität beschäftigen. Sie fokussieren sich auf Naturverbundenheit, Kräuterwissen und persönliche Weiterentwicklung, bereiten Heilsalben, Aphrodisiaka oder Ähnliches zu. Sie sind sicherlich keine Geister – aber sie sind in der Lage, übernatürliche Kräfte zu aktivieren.
Ob wir diese Kräfte nun Natur nennen, Energie, Gott, Unbewusstes oder einfach Leben – für mich ist nicht der Begriff entscheidend, sondern die Beziehung, die wir zu dem, was dahinter steht, haben.
Diese Kräfte begegnen uns nicht nur in spirituellen Kontexten, sondern sie sind Bestandteil unseres Alltags, auch in scheinbar harmlosen Situationen. So wie beim kurzen Zögern, wenn wir über einen Stein stolpern, oder bei der Vorstellung, dass wir an Silvester keine Wäsche aufhängen sollten, oder bei der schwarzen Katze, die unseren Weg kreuzt.
Für mich zeigt das, dass wir nicht ausschließlich rationale Wesen sind. Es gibt in uns eine Schicht, die Bilder ernst nimmt, Symbole spürt, Bedeutungen wahrnimmt. Dieses Thema lässt niemanden völlig kalt, vielleicht, weil es an etwas rührt, das tiefer liegt als bloße Logik.
Unabhängig von der Frage, ob es Geister im metaphysischen Sinn gibt, können wir eines mit Sicherheit festhalten: Wir Menschen sind mit unserem Geist in der Lage, Geister zu erschaffen. Wir erschaffen innere Figuren, Bedrohungen, Helfer, Stimmen, Bilder. In bestimmten Zuständen können diese inneren Konstruktionen erstaunlich lebendig und wirksam werden – zum Beispiel in der von mir häufig angewandten hypnotischen Trance.
Zugang zu inneren Kräften
Mit Hilfe der Hypnose wird ein veränderter Bewusstseinszustand (die sogenannte hypnotische Trance) erzielt. Menschen, die eine Hypnose zum ersten Mal erleben, bezeichnen dies häufig als einen Zustand wie „kurz vor dem Einschlafen“. Der Körper kommt zur Ruhe, die Umwelt tritt zurück und die Aufmerksamkeit ist auf die „innere Realität“ gerichtet.
Der Mensch denkt in dieser Situation eher in spontan auftretenden Bildern als in ausformulierten logischen Sätzen. Es entsteht eine leichte Trance bei völligem Bewusstsein über ablaufende Vorgänge. Ängste über Willenlosigkeit sind unbegründet.
In solch einer Trance treten viele Menschen in eine Erfahrungswelt ein, die im Alltag kaum zugänglich ist. Menschen, die sonst sehr nüchtern, rational und skeptisch sind, begegnen dort plötzlich inneren Gestalten: einer guten Fee, einer weisen Frau, einem inneren Berater, einem Tierwesen, einer Stimme im Wind.
Diese Figuren sind nicht vage oder verschwommen – sie werden oft sehr konkret: mit Kleidung, Stimme, Haltung, Präsenz, und diese inneren Bilder können orientieren, trösten, stärken und heilen. Mit solchen Gestalten und Kräften in Kontakt treten fällt in einem veränderten Bewusstseinszustand wie einer Trance viel leichter als in einem Alltagsbewusstsein.
Manchmal führe ich Menschen in Trance durch eine innere Landschaft. Sie entdecken eine Hütte. Drinnen sitzt eine Gestalt – eine Hexe, eine Fee, eine Wahrsagerin. Sie sagt: „Ich habe dich erwartet. Es ist gut, dass du da bist. Du kannst hier deine Frage stellen und dann kannst du in dieses Kästchen schauen, darin wird eine Antwort für dich bereitstehen.“
Dann darf das Kästchen geöffnet werden, darin liegt eine Botschaft, ein Bild, ein Satz. Was dann geschieht, ist dem Unbewussten überlassen. Danach gehen diese Menschen zurück in ihr Leben, und unabhängig davon, ob sie sich an die Botschaft in der Trance erinnern oder nicht, wird sich in den nächsten Tagen und Wochen etwas positiv für sie verändern.
Ob diese Gestalt in der Trance „real“ existiert oder nicht, ist in diesem Moment nebensächlich. Entscheidend ist: Etwas bewegt sich, findet Ordnung und wird leichter. Und wir selbst sind es, die diese Gestalten erschaffen können. Die Kraft, die das bewirkt, liegt in uns selbst, die Trance erleichtert es uns nur, Zugang zu dieser Kraft zu finden.
Ein anderes Beispiel aus der Psychosomatik: Einmal kam ein Mann nach einer längeren Odyssee bei Ärzten zu mir und erzählte, dass er an einer entzündlichen Darmerkrankung leide, deren Ursache nicht gefunden wurde, weswegen der Hausarzt ihn zu mir geschickt hatte.
Hintergrund war, dass seine Partnerin seit Jahren an einer schweren Krankheit litt, und weil er sie nicht belasten wollte, hatte er alles, was irgendwie nach Konflikt oder Schwierigkeit aussah, unter den Teppich gekehrt, mit sich selbst ausgemacht und dabei dann irgendwann eben Darmbeschwerden entwickelt, die dann immer schlimmer wurden.
Wenn wir daran jetzt mit hypnotischer Trance arbeiten, kann es hilfreich sein, die „Angstmacher“, die sich im Darm festgesetzt und für Entzündungen gesorgt haben, dem Klienten aber gar nicht bewusst waren, als eine Art von Geistern zu identifizieren, die von ihm Besitz genommen haben und von denen er sich aber wieder befreien kann. Der Klient kann seine Probleme so symbolisch externalisieren und bearbeiten.
Kontakt mit übernatürlichen Mächten
Was die hypnotische Trance leistet, ist keine neuzeitliche Erfindung. Ein Teil des Grundkurses der Hypnoseweiterbildung, die ich anbiete, ist die Information darüber, dass das, was wir dort praktizieren, anthropologisch tief verwurzelt ist. Bereits seit ewigen Zeiten verbinden Menschen durch Trance ihre hiesige Welt mit anderen. Die Vorstellung, dass es nützliche, mächtige, gute und böse Geister gibt und wir mit ihnen in Kontakt treten können, ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit.
In vielen außereuropäischen Kulturen ist der Zugang zu solchen Geistern, Kräften und Trancen kein Tabu, sondern Normalität. Indigene Völker etwa haben Schutzgeister, die Mut geben, Kraft, Sicherheit. Sie gehen davon aus, dass es möglich ist, durch Kontakt mit übernatürlichen Mächten die eigene Kraft zu steigern, keine Angst mehr zu haben oder auch mehr Vertrauen in das Gelingen einer Jagd zu gewinnen.
Im Voodoo-Kult auf Haiti oder auch im Zar-Ritual in Äthiopien gibt es Zeremonien und Rituale, in denen Frauen Geister ausgetrieben werden. Es handelt sich um Frauen, die total unter Stress sind, weil sie mit anderen Nebenfrauen in engen sozialen Gemeinschaften zusammenleben und sehr viel leisten müssen. Sie entwickeln dadurch starke negative Energien und Aggressionen, die sie unterdrücken.
Von diesen „Geistern“ werden sie nun in den Zeremonien durch Schamanen befreit, zum Beispiel dadurch, dass sie schreien, sich wälzen, spucken etc. Das ist eine ganz andere Art von Geisterverbindung, die aber für die Frauen sehr nützlich und befreiend ist.
Sie müssen keine Verantwortung mehr für ihre eigenen Gefühle oder das, was sie tun, übernehmen, weil es ja Geister sind, die nicht zu ihnen gehören und ausgetrieben werden können. Das Ganze ist mit einer anschließenden Amnesie verbunden, die Frauen wissen dann nicht mehr, was überhaupt passiert ist, sind aber sehr entlastet.
Entlastende Kräfte
Die Wirkung von hypnotischer Trance und von kultischen Ritualen kann man spirituell deuten oder auch psychologisch, aber die entlastende Funktion verbindet beide Sichtweisen. Der Gedanke an übernatürliche Kräfte und der Zugang zu ihnen kann uns Menschen entlasten. Die Vorstellung, nicht allein für alles verantwortlich zu sein – nicht alles kontrollieren, erklären, tragen zu müssen – kann in uns innerlich etwas öffnen. Sie kann Druck nehmen. Sie kann Raum schaffen.
Und manchmal reicht schon ein Ritual, eine symbolische Handlung, um das zu ermöglichen. Wie bei mir vor wenigen Wochen, als bei mir eingebrochen worden war (siehe dazu auch meinen Schildkrötentext Winter 2026). Ich bin danach mit einem Salbeizweig durch alle Räume gegangen und habe geräuchert. Nicht, weil ich etwa ernsthaft glaubte, dort seien die Einbrecher noch als Geister präsent – sondern weil ich spürte, dass diese Handlung etwas in mir ordnete und mein Sicherheitsempfinden wieder etwas heilte.
Es war ein Ritual der Rückeroberung, der Selbstermächtigung, der Beruhigung. Der Rauch, der Geruch, die Bewegung – all das wirkte auf einer Ebene, die nicht rein rational ist. Und genau dort – in dieser Zwischenwelt aus Symbol, Körper, Gefühl und Bedeutung – entfalten die geisterhaften Kräfte, über die wir heute sprechen, ihre Wirkung.
Ich kann nicht sagen, dass ich auf der spirituellen Ebene fest an das glaube, was ich da gemacht habe. Ich bin eher neugierig-spielerisch daran gegangen, weil ich ein Bedürfnis nach einer Art von Säuberung in mir verspürte. Und psychologisch war die Wirkung unbestreitbar, das allein ist für mich entscheidend.
Die Kräfte, die wir nähren
Wenn ich Sie in diesem Text dazu einlade, sich der Begegnung mit übernatürlichen Kräften im eigenen Interesse nicht kategorisch zu verschließen, sondern zu öffnen, stellt sich für Sie vielleicht die besorgte Frage, ob Sie sich dabei nicht in die Gefahr begeben, auch bösen Mächten gefährlich nahe zu kommen. Aber zum einen können böse Geister, die wir wahrnehmen, uns ja, wie schon beschrieben, gerade entlasten, wenn wir uns von ihnen befreien.
Und zum anderen haben Sie es ja in der Hand, auf welche Kräfte Sie Ihre Aufmerksamkeit richten. Es gibt da eine alte indigene Geschichte, die ungefähr so geht:
Ein alter Mann saß mit seinem Enkel am Feuer und sprach über das, was im Inneren jedes Menschen geschieht. Er erzählte von zwei Wölfen, die ständig miteinander ringen. Der eine verkörpert negative Gefühle wie Wut, Neid, Angst und Stolz. Der andere steht für Liebe, Freude, Frieden, Mitgefühl und Vertrauen.
Nachdenklich fragte der Junge, welcher der beiden am Ende siegt.
Der alte Mann antwortete: „Der Wolf, den du fütterst.“
Worauf wir unseren Fokus richten, das gewinnt an Realität. Angst kann wachsen. Vertrauen aber auch. Hoffnung ebenso. Es geht also nicht nur darum, ob es geisterähnliche Kräfte gibt – sondern darum, welche wir nähren.
Wie gesagt: Ob es Geister wirklich gibt, das kann ich nicht beantworten. Aber Tatsache ist, dass es wirkmächtige Kräfte gibt – in uns, zwischen uns und jenseits dessen, was wir vollständig in Worte fassen können. Und sie können uns helfen, mutiger, mitfühlender und lebendiger zu leben.
Wenn ein inneres Bild, ein Ritual oder eine Vorstellung genau das leistet, dann hat es – ganz unabhängig davon, wie wir es bezeichnen und wie ernsthaft wir daran glauben oder wie sehr wir davon überzeugt sind – einen Platz in unserem Leben verdient.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich diesen Kräften mit spielerischer Leichtigkeit statt dogmatischer Verbissenheit öffnen können. So, wie auch in der alemannischen Fastnacht jetzt im Februar wieder geschieht. Da wimmelt es nur so von Geistern, aber der Umgang mit ihnen ist voller Freude und Leichtigkeit, und vielen Menschen hilft es dabei, das zu schaffen, was mal der ursprüngliche Sinn des Festes war: sich von den Dunkelheiten des Winters und all den anderen Dunkelheiten zu befreien, die sie belasten.

